NANNAS Frauen-Stärken-Frauen e.V.

Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „NANNAS Frauen-Stärken-Frauen e.V.“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Groß-Umstadt.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen i. S. v.  § 53 AO.

(3) Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

(4) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Maßnahmen:

-      Förderung von Frauenprojekten

-      Einzelfallhilfe

-      Öffentlichkeitsarbeit

-      Veranstaltung von Spendenaktionen

Daneben kann der Verein auch ideelle und finanzielle Förderung anderer steuerbegünstigter Körperschaften oder auch Körperschaften des öffentlichen Rechts zur ideellen und materiellen Förderung und Pflege der mildtätigen Zwecke vornehmen.

Die Förderung der vorgenannten Körperschaften wird insbesondere verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch weitere Veranstaltungen, die auch der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.

(5) Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

(6) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Ordentliche Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können Frauen werden, die bereit sind, die Zwecke des Vereins aktiv zu unterstützen.

(2) Die schriftliche Beitrittserklärung ist an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist der Antragstellerin mitzuteilen. Sie bedarf keiner Begründung.

(3) Der Verein kann zu einer Aufnahme einer Bewerberin als ordentliches Mitglied nicht gezwungen werden.

 

§ 4 Fördernde Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat fördernde Mitglieder die bereit sind, die Zwecke des Vereins zu unterstützen. Fördernde Mitglieder können natürliche Personen, juristische Personen und Personengesellschaften werden.

(2) Fördernde Mitglieder zahlen einen vom Vorstand festzulegenden Jahresmindestbeitrag.

(3) Fördernde Mitglieder sind berechtigt an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und besitzen ein Rederecht.

(4) Fördernde Mitglieder besitzen kein Stimmrecht.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:

1. mit dem Tod des Mitgliedes,

2. durch freiwilligen Austritt,

3. mit dem Ausschluss aus dem Verein.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand, die jedoch nur zum Ende eines Kalenderjahres mit einer Frist von einem halben Jahr zulässig ist.

(3) Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied gröblich und vorsätzlich gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Ein solcher Verstoß liegt insbesondere bei Verletzung der Satzung vor. Das Mitglied ist vom Vorstand anzuhören.

(4) Den Antrag auf Ausschluss kann jedes Mitglied stellen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand einstimmig. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich bekannt zu geben und wird mit Zustellung wirksam. Bei Einspruch des vom Vorstand Ausgeschlossenen entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Der Einspruch ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Ausschlusses zu erheben. Nach Einspruch bis zur Entscheidung in der nächsten Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft des aus dem Verein ausgeschlossenen Mitgliedes. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung ist unanfechtbar.

 

§ 6 Beiträge

(1) Fördernde und ordentliche Mitglieder des Vereins haben einen Jahresmindestbeitrag zu leisten. Über die Höhe der Mindestbeiträge entscheidet der Vorstand. Die Beschlüsse zum Beitrag soll der Vorstand in einer Beitragsordnung zusammenfassen. Sie soll die Höhe der Beiträge enthalten, Fälligkeit und Einzug der Beiträge regeln und weitere Verfahrensvorschriften enthalten.

(2) Die Beitragsordnung kann unter bestimmten Voraussetzungen die vollständige oder teilweise Befreiung von der Pflicht zur Beitragszahlung regeln.

 

§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

(1) der Vorstand

(2) die Mitgliederversammlung

 

§ 8 Vorstand

(1)   Der Vorstand besteht mindestens aus zwei Vorsitzenden.

(2)   Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter die 1. oder die 2. Vorsitzende, vertreten.

(3) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Vorstand um bis zu drei weitere Vorstandsmitglieder aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder erweitert werden.

(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt.

(5) Der Vorstand kann zur Erledigung der Geschäfte der laufenden Verwaltung eine Geschäftsführerin beauftragen.

(6) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Der Zustimmung der Mitgliederversammlung bedarf es nicht.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist jährlich vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von einem Monat unter Beifügung der Tagesordnung durch Bekanntgabe auf der Vereinshomepage (www.nannas.de) einzuberufen. Sie ist nicht öffentlich. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Vereinsmitglieder.

(2) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für

-    die Entgegennahme des Geschäftsberichts

-    die Genehmigung der Jahresrechnung

-    die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes

-    die Wahl und die Abberufung des Vorstandes

-    die Beschlussfassung über den vom Vorstand für das nächste Geschäftsjahr aufgestellten Haushaltsplan

-    die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung

-    die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder und fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.

(4) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die die von der Mitgliederversammlung gewählten Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnen.

(5) Vereinsbeschlüsse können auch schriftlich gefasst werden. Sie bedürfen dann einer Mehrheit von zwei Dritteln aller ordentlichen Vereinsmitglieder, deren Antwort innerhalb einer Frist von zwei Wochen seit Absendung der Aufforderung zur schriftlichen Abstimmung eingehen muss, wobei der Tag der Absendung nicht mitgerechnet wird.

(6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Viertel der  Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe die Einberufung fordert. Für außerordentliche Mitgliederversammlungen gelten die Bestimmungen über ordentliche entsprechend.

 

§ 10 Beirat

(1) Die Mitgliederversammlung kann natürliche Personen, die den Zielen des Vereins in besonderem Maße zu dienen vermögen, auf Vorschlag des Vorstandes für die Dauer von einem Jahr in einen Beirat berufen. Die Beiratsmitglieder sollen entsprechend ihrem Wissensstand den Entscheidungsgremien zur Verfügung stehen. Wiederberufung ist möglich. Ein Beiratsmitglied kann jederzeit auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung abberufen werden.

(2) Die Mitgliederversammlung kann mehrere Beiräte einrichten, unter anderem mit einem festgelegten Arbeitsbereich, zur Unterstützung eines Vorstandes.

(3) Näheres kann der Vorstand durch ein „Statut des Beirates“ regeln.

 

§ 11 Überschüsse

Sollten während des Geschäftsjahres Überschüsse anfallen, so werden diese nicht an die Mitglieder ausgeschüttet, sondern verbleiben bei dem Vereinsvermögen.

 

§ 12 Auflösung des Vereins

(1) Der Beschluss zur Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen aller Vereinsmitglieder.

(2) Im Fall der Auflösung des Vereins sind die bisher im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder die Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

(3)  Bei Auflösung oder Aufhebung  der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an das Frauenwohnheim Notwaende Horizont e.V. Dieburg, Groß-Umstädter Str.16, 64807 Dieburg, die dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.